Im Sommer 1997 starteten wir erstmals auf einem Beach-Handball-Turnier. Als wir im schön gelegenen Hunsrück-Ort Irmenach ankamen, hatten wir noch genau 2 Minuten Zeit um gegen die Beach-eprobte Heimmannschaft anzutreten (Die Hinfahrt dauerte aufgrund diverser WC-Stops etwas länger). Grob kannten wir die Regeln ja, aber halt doch nicht so genau. Wir erzielten fast genauso viele Tore wie der Gastgeber, waren aber doch etwas verwundert, den ersten Satz mit mehr als 10 Punkten verloren zu haben. Grund dafür waren unsere Wechselfehler, die der Referee mit Strafpunkten belegte, uns aber clevererweise nicht aufklärte, daß wir auf der falschen Seite gewechselt hatten ;-) Als wir dann auch die Feinheiten gecheckt hatten, belegten wir bei unserem ersten Start gleich einen dritten Platz und konnten uns am Sonntag abend im 3. Programm des damaligen Südwestfunk sogar im Fernsehen bewundern.
Der Virus hatte uns befallen : das Drumherum war beeindruckend : Sonne, Sand, Musik, kühle Getränke, gute Laune und vor allem Spaß.
Die Party am Samstag abend paßte voll ins Bild. ;-)
 

Auch im nächsten Jahr (1998) machten wir uns auf nach Irmenach und konnten gegen den Gastgeber im Gruppenspiel wieder nicht gewinnen. Zum Schluß stand wieder der dritte Platz.
Weiterhin waren wir in diesem Jahr in Köln-Müngersdorf aktiv, wo wir mit insgesamt 5 Spielern unter mehr als 30 Teams überraschend den 3.Platz belegen konnten.
 

1999 waren wir ganz dicht vor unserem ersten Sieg bei einem Masters-Turnier. Im Gruppenspiel besiegten wir die HSG Irmenach-Kleinich und konnten den 1. Platz in der Gruppe einnehmen. Da aber irgend jemand (!?) den tollen Vorschlag machte, in diesem Jahr erstmals Überkreuz-Spiele (Halbfinale) durchzuführen, standen wir noch nicht im Finale (der Gegner wäre die bereits qualifizierte TSG Münster gewesen), sondern mußten noch das Semifinale spielen. Das gewannen wir dann auch, doch im zweiten Halbfinale gewann Irmenach gegen das durch einen Unfall bei der Beach-Party gehandikapte Münster. Also standen wir wieder einmal gegen die Heimmannschaft auf dem Platz und konnten wieder nicht gewinnen.
Weiterhin spielten wir auf dem Turnier in Haibach (2.Platz) sowie das Masters-Turnier in Gäufelden bei Stuttgart (Viertelfinale). Das einzig Positive an diesem Turnier war lediglich die Tatsache, daß es jemand gut mit uns meinte und eine volle Schachtel Bier vor unsere Autos gestellt hatte. ;-)


Im Jahr 2000 machten wir uns auf nach zum Sparkassencup (auch ein Masters) nach Krefeld-Gartenstadt. Auch hier war die Spielerdecke mit 6 Leutchen recht dünn, zudem die Niederlage bei der Fußball-EM gegen England vergessen werden mußte. Nachdem wir praktisch schon ausgeschieden waren, kam die Nachricht, daß wir uns doch für das Achtelfinale qualifiziert hatten. Manche Leute hatten also umsonst geduscht (gell Vogti). In einem unserer besten Spiele konnten wir die Uni Köln besiegen und standen im Viertelfinale gegen die Sand Devils. Wir gewannen überraschend den ersten Satz, konnten diese Leistung im 2.Satz aber nicht wiederholen. Es ging in die Penaltys. Leider wurde nach den beiden Sätzen ein Spieler von uns interviewt ... Wir führten nach 2 Werfen mit 3:0 (Birne hatte einen direkten Penalty drübergefeuert), verloren aber dennoch mit einem tollen Kempa im letzten Wurf...
Bilder Krefeld-Gartenstadt 2000

Auch in Irmenach durften wir natürlich wieder nicht fehlen. Wir reisten zum ersten Mal bereits Freitag an, was unseren sportlichen Leistungen jedoch nicht unbedingt zugute kam. Im Spiel gegen die weißrussische Nationalmannschaft bekamen wir demonstriert wie Beach-Handball auf internationaler Ebene gespielt wird. Besonders attraktiv war deren Spielweise jedoch nicht. Dennoch erreichten wir das Viertelfinale und bekamen aufgrund unserer Sangesfähigkeiten einen Bericht im Trierischen Volksfreund gewidmet. ;-)
Bilder Irmenach 2000

Zum Abschluß der Saison nahmen wir erstmals beim mehrfachen Deutschen Meister TSG Münster an deren Turnier teil. Am Samstag morgen war es eiskalt und regnete in Strömen. Im Laufe des Nachmittages kamen wir zu einem extrem wichtigen Sieg über den TuS Dotzheim (Sieg im Penaltywerfen !) und konnten am nächsten Tag ins Halbfinale gegen die TSG Oberursel einziehen. Wieder einmal war das Penaltywerfen Endstation, Volker Maul stand der Pfosten (und der Wind ?) im Weg. lol
 

Das Jahr 2001 begannen wir mit dem Turnier in Dietzenbach, das parallel zum Hessentag ausgetragen wurde. Hier starteten wir erstmals unter unserem neuen Namen : torpedo-wanderduene.com. Premiere hatte auch unsere zweite Mannschaft : die Dünen Dingos, die sofort einen guten vierten Platz belegen konnten.
Am ersten Tag lief alles nach Plan, beide Teams standen im Viertelfinale. Nach reichlich Party rund um den Hessentag erschienen am nächsten Tag leider einige Mannschaften nicht zum Viertelfinale. Das Halbfinale lautete dann torpedo-wanderduene.com. vs. Dünen Dingos. Torpedo setzte sich erwartungsgemäß durch und erreichte das Endspiel gegen den VFL Goldstein, der überraschend gegen die Jimmy Hoppers aus Kassel gewinnen konnte. In einem dramatischen Spiel endete der erste Satz deutlich für torpedo. Im zweiten Satz wurde nach einer vergebenen Großchance (Huber) 5 Sekunden vor Schluß ein Golden Goal nötig, der VFL gewann schließlich den zweiten Satz. Im Einer gegen den Torwart konnte Goldstein nach dem 7. Werfen dann doch noch das Ticket nach Cuxhaven lösen.

Irmenach rief, wir waren da : In einem stark besetzten 20er Feld mit Teams aus dem gesamten Bundesgebiet scheiterte der Torpedo im Halbfinale nur denkbar knapp nach Penaltywerfen am späteren Turniersieger, der HSG-Irmenach-Kleinich-Horbruch. Im Spiel um Platz 3 konnte wir uns gegen die Desperados aus Leutershausen, die bereits in den Gruppenspielen unsere Gegener waren, erneut durchsetzen. Der Turnierbesuch in der wunderschönen Hunsrücklandschaft war wieder einmal eine gelungene Sache, das Drumherum bei diesem Turnier ist eigentlich kaum zu schlagen.

Hier geht´s zur Statistik Irmenach 2001 sowie Fotos Irmenach 2001

Zum zweiten Mal waren wir in Kelkheim/Münster dabei. Das hervorragend organisierte Turnier verlief in den Gruppenspielen planmäßig : Gegen Groß-Bierau gab es einen glatten 2:0 Sieg. Danach traf man auf das XUXU-Beach Team. Hier wurde das Penaltywerfen souverän gewonnen, nach 4 verwandelten Penalties mußte der letzte Wurf gar nicht mehr ausgeführt werden, das gab es für unser Team beim Einer-gegen-den-Torwart noch nie !!! Im letzten Gruppenspiel wurde gegen Vorwärts Frankfurt ebenfalls 2:0 gewonnen. Nach der anstrengende Party am Samstag abend bzw. Sonntag morgen, wurde gegen die Scheißhauspumper aus Petterweil ebenfalls das Penaltywerfen positiv gestaltet. Danach wartete Tuspo Obernburg, ebenfalls eine klare Angelgenheit mit einem 2:0 Sieg. Im Halbfinale traf man auf den ATSV Darmstadt, in einem der besseren Spiele gewann der Torpedo ebenfalls beide Sätze. Im Endspiel kam es dann zum Vergleich gegen den amtierenden Deutschen Meister, dem Gastgeber TSG Münster. Im ersten Satz hätte es fast zu einer Überraschung gereicht : Münster führte nur einmal, nämlich nach dem verwandelten Golden Goal. Zuvor hatte es nach 10 Minuten Remis gestanden. Im zweiten Satz waren Bodo, Konni und Co. zu stark und gewannen verdient das Match.
Trotzdem kann man mit dem zweiten Platz auf diesem stark besetzten Turnier zufrieden sein.

Hier geht´s zu unseren Fotos von Münster 2001.
Fotos der Münsterer.


Hier geht es zum bisher größten Erfolg : DHB-Masters-Sieger in Biberach 2001

Bei den Deutschen Meisterschaften 2001 in Cuxhaven belegten wir einen hervorragenden 6. Platz. Unter anderem konnten wir so renommierte Teams wie die Lehre Storks, XXL-Team, TSG Münster, und nicht zuletzt die Finalisten Handballakademie Göppingen bezwingen. Durch den etwas merkwürdigen Turniermodus reichte es trotz nur einer Niederlage gegenüber 7 Siegen in den Gruppen und Zwischenrundenspielen nicht für das Halbfinale, das Spiel um Platz 5 war nur noch für die Galerie und ging gegen die Sunblockers dann auc verloren.


In 2002 begannen wir die Saison recht früh in Köln-Flittard. Auf sportlicher Ebene war das Ausscheiden in der Vorrunde ein enttäuschendes Ergebnis. Partytechnisch waren wir jedoch ganz weit vorne, nicht zuletzt wegen des Bulgarischen Weihwassers. In Flittard war es auch als die Erde sich auftat und ein Torpedo-Spieler zu versinken drohte. Andere hatten bei strahlendem Sonnenschein Probleme mit der Sicht bzw. nachts mit Ballfangnetzen ;-)

In Wiehl bei Gummersbach sah es dann besser für uns aus : Es herrschte Torpedo-Wetter. Nach dem ersten jemals bei einem Beachhandballturnier ausgetragenem Interconference-Game in Strombach (nur 5 Minuten entfernt, na ja ...) traf man im letzten Gruppenspiel auf die Blocksport-Beachboys. Das erste Penalty in der neuen Sasion ging dann auch prompt verloren.Abends war dann auch noch der C2H5OH kaputt.
Im Viertelfinale warteten dann die Sanddevils, mit denen am Abend vorher unser selbstkühlendes Weizenfaß gekillt wurde.
In diesem dramatischen Match konnnte der erste Satz gewonnen werden, im zweiten setzten sich die Devils durch. Es folgte das wohl dramtischste Penalty der torpedo-Geschichte. Nenad hätte mit einem einfachen Punkt als letzter Schütze alles klar machen können, doch er zog es vor Birne den Unterarm bei dessen Hampelmann wegzuschiessen. Jetzt folgten auf beiden Seite je 4 astreine Kempas, bis wiederrum Nenad mit einem Heber (!) beim Kempa scheiterte. Egal war ein Riesenmatch.

Irmenach stand 2002 völlig im Zeichen des WM-Endspiels Brasilien-Deutschland (Shalalalala, Shalalalaa Shalalalala, Lalalalalala - Deutsch-land * 28). Als Gruppenerster traf man am Sonntagmorgen im Viertelfinale auf die Desperados, gegen die wir jetzt innerhalb von 2 Jahren in Irmenach 4mal gespielt haben ;-) Es wurde ein überaus kanpper Sieg im Penaltywerfen. Im Halbfinale, das nach dem verlorenen Finale gegen Brasilien ausgetragen wurde, spielten wir gegen die “Haare im Salat”, die in Köln-Flittard den letztjährigen Meister “Blues Brothers” ausschalten konnten. Auch hier gab es “einer gegen den Torwart, diesmal mit dem schlechteren Ende für uns. Was blieb war der Super-GAU : Kein Weltmeister, keine Quali.

Dann folgte  “The Very Final Chance” in Münster :

Bruchköbels Beach-Handballer gehören wieder zu den 24 besten Teams Deutschlands

Die Handballer aus Bruchköbel, die unter dem Namen "torpedo-wanderduene.com" antreten, gewannen am Wochenende das Masters-Turnier in Kelkheim/Münster und sicherten sich damit die Fahrkarte zur Deutschen Meisterschaft 2002 in Cuxhaven. Es wird nach 2001, wo dort ein hervorragender 6. Platz erreicht wurde, die 2. Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft für das Bruchköbler Team sein.

Das Turnier in Münster begann am Samstagmorgen mit einem Spiel gegen das XUXU-Beachteam ( Wesel ), welches klar in zwei Sätzen gewonnen wurde. Es folgte ein weiterer glatter Zweisatz-Sieg gegen die TSG Sulzbach. Im letzten Gruppenspiel gegen die Sandhüpfer (TSG Oberursel) konnte man sich eine Niederlage im Penaltywerfen locker erlauben, da man schon als Gruppenerster feststand.

Am frühen Sonntagmorgen setzten sich die "Regenspezialisten" aus Bruchköbel in der ersten Partie des Achtelfinales in einem schweren Spiel gegen die TGS Langenhain im Penaltywerfen ("Einer gegen den Torhüter ") durch. Es folgte im Viertelfinale ein Sieg gegen Blocksport-Beachboys, ebenfalls durch Penalties.
Im Halbfinale traf man auf den Gastgeber des Turniers, Karawane Münster. Mit einem deutlichen Erfolg in zwei Sätzen zogen die Gelb-Schwarzen in das Finale ein und sicherten sich somit das Ticket zur Deutschen Meisterschaft, da der Endspielgegner (XUXU-Beachteam) bereits durch einen Sieg beim Masters-Turnier in Euskirchen qualifiziert war.

Im spannenden Finalmatch gegen das XUXU-Beachteam kam es erneut zu einem Penaltywerfen, in dem sich torpedo-wanderduene.com als das nervenstärkere Team herausstellte und mit 10 zu 9 denkbar knapp gewann. Das Turnier unter der perfekten Organisation des Veranstalters TSG Münster litt zwar etwas unter den schlechten Witterungsbedingungen, was sich aber einmal mehr als perfektes "Torpedo-Wetter" erwies. In den Turnierpausen bestritten sowohl die Damen- als auch die Herren-Nationalmannschaft zwei Einlagespiele, da beide Teams sich im Trainingslager für die Beachhandball-EM in Spanien (16.-21.Juli) auf der Playa in Frankfurt-Nied befanden.

Den Bruchköbler Sieg feierten : Steffen Weißling, Jens Jüngling, Volker Maul,  Norman Demuth, Thorsten Vogt, Christian Breiler, Jan Wacker, Christian Spors und Bernd Willer